Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen

I. Geltungsbereich / Definitionen

1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) KOLUMA GmbH (nachfolgend „Anbieter“), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Anbieter hinsichtlich der vom Anbieter über sein Onlineportal unter www.koluma.net (nachfolgend „Portal“) dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt.

Der Anbieter bietet Fortbildungskurse und Software für Prüf- und Entwicklungslaboratorien an.

2. Verbraucher i. S. d. Geschäftsbedingungen sind natürliche Personen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, ohne dass diesen eine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit zugerechnet werden kann.

Unternehmer i. S. d. Geschäftsbedingungen sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, die in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.

II. Vertragsschluss

1. Ein Vertragsschluss erfolgt, mit der

KOLUMA GmbH
Leipziger Ring 14a
D-59558 Lippstadt

Geschäftsführer:
Herr Lutz Kogel

Tel. +49 2941 9219 905
E-Mail support@koluma.net

2. Die im Buchungsportal aufgeführten Kursangebote stellen ein Angebot zum Vertragschluss an den Kunden dar, im Buchungsportal einen entsprechenden Kurs zu buchen. Ebenso stellen die im Shop ersichtlichen Produktangebote einen Angebot zum Vertragsschluss dar. Der Vertragsschluss erfolgt durch Annahme des Angebotes durch den Kunden, indem er auf die Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ klickt.

3. Wenn der Kunde einen Kurs buchen oder ein Produkt kaufen will, kann er den Buchungsprozess durch anklicken der Schaltfläche „In den Warenkorb“ unverbindlich starten. Über die Schaltfläche Warenkorb kommt er zu seinem persönlichen Warenkorb. Durch Klicken auf die Schaltfläche „Weiter zur Kasse“ gelangt er zur Eingabe seiner persönlichen Daten sowie zur Auswahl der Zahlungsarten. Pflichtangaben sind mit einem (*) gekennzeichnet. Seine Eingaben kann er korrigieren indem er über die „Zurück“ Funktion seines Browser auf die vorherige Seite zurückkehrt.

Durch Klicken auf die Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ nimmt der Kunde das Kursangebot/Kaufangebot verbindlich an. Danach sind Eingabekorrekturen nicht mehr möglich.

4. Der Vertragstext wird durch den Anbieter nicht gespeichert und ist dem Kunden nach Bestellung nicht mehr zugänglich. Er kann diesen sichern, indem er das Angebot über die Druckfunktion seines Browsers durch Ausdrucken sichert. Eine Speicherung des Vertragstextes in wiedergabefähiger Form muss der Kunde selbst veranlassen (z.B. durch Screenshot des jeweiligen Angebotes bzw. Umwandeln des Vertragstextes in pdf-Format).

5. Die Vertragssprache ist deutsch.

III. Widerrufsrecht

Dem Kunden steht das gesetzliche Widerrufsrecht vor. Eine entsprechende Belehrung findet sich auf der Webseite des Anbieters.

Das Widerrufsrecht des Kunden erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf den ausdrücklichen Wunsch des Kunden vollständig erfüllt ist, bevor der Kunde sein Widerrufsrecht ausgeübt hat.

IV. Preise und Zahlungsbedingungen

Die angegebenen Preise des Anbieters sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben.

Die Zahlungsarten sind im Bestellvorgang ersichtlich.

V. Mängelhaftung

1. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften.

2. Beim Verkauf an Unternehmer gilt: Die gesetzliches Mängelhaftungsrecht beträgt ein Jahr und beginnt mit dem Datum der Ablieferung der Sache. Die Rechte des Unternehmers aus den §§ 478, 479 BGB bleiben hiervon unberührt. Die Verkürzung der Gewährleistungsfrist auf ein Jahr gilt nicht, wenn die Ersatzpflicht auf einen Körper- oder Gesundheitsschaden wegen eines vom Verkäufer zu vertretenen Mangels oder auf grobes Verschulden des Verkäufers oder seiner Erfüllungsgehilfen gestützt wird. Unbeschadet dessen haftet der Verkäufer nach dem Produkthaftungsgesetz.

3. Handelt es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann i.S.d. HGB ist er verpflichtet, die gelieferte Ware nach Ablieferung bzw. Übergabe auf Mängel zu untersuchen und dem Verkäufer etwaige Mängel unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb einer Woche nach Erhalt der Ware, Anzeige zu machen. Unterläßt der Kunde die Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, daß es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Zeigt sich später ein solcher Mangel, so muß die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung gemacht werden; anderenfalls gilt die Ware auch in Ansehung dieses Mangels als genehmigt. Zur Erhaltung der Rechte des Kunden genügt die rechtzeitige Absendung der Anzeige.Hat der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen, so kann er sich auf diese Vorschriften nicht berufen. Wenn sich der Verkäufer auf Verhandlungen über eine Beanstandung einlässt, stellt dies keinesfalls einen Verzicht auf den Einwand der verspäteten, ungenügenden oder unbegründeten Mängelrüge dar. Verlangt der Kunde Nacherfüllung, kann der Verkäufer diese nach eigener Wahl durch Beseitigung des Mangels oder durch Lieferung oder Neuerstellung des mangelfreien Vertragsgegenstandes vornehmen.

VI. Haftung

Der Anbieter haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:

1. Der Anbieter haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
  • bei fahrlässiger oder vorsätzlicher Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,
  • aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.

2. Verletzt der Anbieter fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß Ziffer 8.1 unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Anbieter nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

3. Hinsichtlich der, im Rahmen des Kursangebotes kostenlos zur Verfügung gestellten Open Source Software haftet der Anbieter nur für Schäden die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

Für nachträgliche Veränderung der Software durch den Hersteller übernimmt der Anbieter keine Haftung.

4. Im Übrigen ist eine Haftung des Anbieters ausgeschlossen.

5. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Anbieters für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

VII. Anwendbares Recht

Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

VIII. Gerichtsstandsvereinbarung

Für den Fall, dass der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist, gilt der Gerichtsstand Lippstadt als vereinbart.

IX. Informationen zur Online-Streitbeilegung

Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: http://ec.europa.eu/consumers/odr/

Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist.